Lost Places

In diesem brandneuen Blog widme ich mich Büchern, Songs und Filmen, die nicht mehr brandneu sind. Also solchen, die schon ein paar Jahrzehnte oder sogar -hunderte auf dem Buckel haben, im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten sind und nur noch in Antiquariaten griffbereit vorliegen, wenn überhaupt.
Warum die alten? Etwa die mit den unattraktiven Covern, die so wenig vorteilhaft im Bücherregal und anderen Ordnungssystemen aussehen? Die womöglich stinken?
Genau, die.
Wie Orte oder Gebäude, die der Vergessenheit anheim gefallen sind, haben auch die ‚Lost Places‘ der Kunst keinen wirtschaftlichen Nutzen mehr oder noch keinen neuen und gammeln so vor sich hin. Sie sind Artefakte, die eine Reise in die Vergangenheit ermöglichen, aber auch den Blick auf die Vergänglichkeit lenken, und letztendlich auf das, was uns allen bevorsteht irgendwann. Memento mori.
Außerdem werden sie nicht angepriesen oder gemanagt und erlauben es deshalb, auf eine individuelle Entdeckungsreise zu gehen. Es sind die stillen, oder die verstummten Gewässer, die mich interessieren, die Perlen der Tiefsee, die Goldnuggets am Trail, die abseits eines überreizten Medienhypes der Neuerscheinungen zu finden sind.
Oder wie es Robert Frost so treffend in seinem Gedicht „The Road Not Taken“ sagt:
Two roads diverged in a wood, and I —
I took the one less traveled by,
And that has made all the difference.
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2 Kommentare zu „Lost Places

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